Ich gebe es offen und ehrlich zu. Es bringt sowieso nichts, wenn ich ein Geheimnis daraus mache.
Ich mag TV-Serien, ich mag sie sogar sehr.
Nicht alle Arten von Serien, aber doch überdurchschnittlich viele.
Momentan schaue ich wie besessen Grey’s Anatomy, Private Practice und Doctor’s Diary.
Auffallend wäre hier, dass es sich ausschliesslich um Arzt-Serien handelt.
Wobei es nicht wirklich das klassische Ärzte-Patienen-Verhältnis geht, sondern darum, wie das private Leben der (meist) gutaussehenden Göttern in Weiss aussieht und wer mit wem rummacht eine intime Beziehung hat.
Dr. House gehört zwar auch dazu, nur schalte ich nicht extra dafür den Fernseher ein.
Zu meiner Verteidigung: Emergency Room, Schwarzwaldklinik und Dr. Stefan Frank habe ich nie wirklich angesehen.
Dann gibt es bei mir auch noch die Serien, in denen unvorstellbar schlimme Verbrechen mit beinahe übersinnlichen Kräften aufgeklärt werden. Früher habe ich mir oft CSI in allen möglichen Formationen angesehen. Wobei das „früher“ auf einen ziemlich kurzen Zeitrahmen begrenzt ist. Ich erkannte keinen nur wenig Sinn und schon gar keine Handlung, die einem mitreissen würde.
Heute schaue ich grösstenteils The Mentalist, dieser Kerl hat irgendwas an sich…
Bones, die Knochenjägerin gehörte auch zu meinen Lieblingsserien, doch leider weiss ich nicht, wo ich die neusten Folgen ansehen kann. Dann gibt’s ja auch noch das Team, dass mysteriöse Verbrechen an Navy-Mitgliedern aufdeckt. Wenn ich zufällig auf die Serie zappe, dann schaue ich sie auch meist. Nur gezielt danach suchen tu ich nicht.
Eine Zeit lang stand auch noch Fringe auf meiner Liste, doch es wurde mir zu unheimlich und somit wurde es nach wenigen Folgen bereits wieder aus meinem Serienprogramm gestrichen.
Zu den Serien, mit welchen ich mich nie anfreunden konnte, gehören die klassischen Endlos-Soaps: Unter Uns, GZSZ, Marienhof, Lindenstrasse oder wie sie auch alle heissen, sind mir ehrlich gesagt ein Gräuel.
Was ich gerne gesehen habe, war Verliebt in Berlin, auch wenn es nur eine Kopie der Kopie war.
Eine Zeit lang schaute ich auch Desperate Housewifes, doch nach einer Zeit wurde es mir zu blöd langweilig.
Das sieht nun alles so aus, als würde ich ohne Unterbruch vor dem Fernseher sitzen, und mir irgendwelche seltsamen Serien ansehen.
Dem ist eigentlich gar nicht so. Die Meisten schaue ich nur, wenn ich es gerade beim zappen entdecke. Einem wirklichen Fernsehabend gibt’s bei mir nicht, ich schaue nur, wenn ich am Abend Zeit habe, und das kommt ungefähr zwei Mal in der Woche vor.
Eine kleine Ausnahme bildet der Montag, wobei auch der ist nicht fix: Wenn ich etwas anderes zu tun habe, mache ich zuerst, bevor ich Grey’s und ähnliches schaue.
In dem Sinne bin ich nur ein klein wenig süchtig, das normale Leben hat nach wie vor Vorrang.